Der scharlachrote Buchstabe

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Written By: Katja

“IHR MÜSST NUR **** DIE ZEITUNG AUFSCHALGEN UND EUCH EINEN JOB SUCHEN!!!!!! (…) WENN IHR GELD WOLLT, DANN HÄTTET IHR MEHR IN DER SCHULE AUFPASSEN MÜSSEN!!!!”

“geht ihr lieber arbeiten, dann braucht ihr kein harz 4!!!”

“Hallo,
ich habe gerade ´mal nachgeschaut was so ein Hartz 4´ler für leistungen erwarten darf. Hm, mein Haus kann ich behalten, unter anderem werden die Schuldzinsen und die Heizkosten bezahlt und ein Auto bis 7500.- € darf ich auch haben…. Dann noch monatlich 660.- € Cash als 2 er Bedarfsgemeinschaft. Hm.
Wenn das wirklich so ist gehe ich nicht mehr arbeiten!”

“Hallo alle Mann!
Erstmal bei den meisten hier deutsch 6, Seht euch mal eurer Satzaufbau und die Rechtschreibung und Grammatik an. Frag mich was ihr in der Schule gelernt habt! Wenn ihr so Bewerbungen schreibt dann weiß ich warum ihr keinen Job bekommt. Statt hier eure Zeit zum meckern zu verschwenden schreibt eine Bewerbung.”

“Der staat kann doch auch nichts gafür, dass ihr so DUMM seid!!!!!”

(Quelle: www.sozialleistungen.info)

Ich wollte mich eigentlich gar nicht mehr zum Thema Hartz-IV äußern und tue es jetzt doch. Ausschlaggebend war diese Mail, die mich schon vor einer ganzen Weile erreichte.

Hallo Katja

ich habe mal ein paar kurze Fragen zu deiner Hartz4-Zeit, da ich dort zZ etwas verwirrt bin.

2 Bekannte von mir haben selbst eine Zeit lang von Hartz4 leben müssen, jedoch hat sich das bei denen nicht ansatzweise so radikal gezeigt, wie bei dir.
Beide spielten zu dieser Zeit das Onlinegame WoW, was jeden Monta 13€ kostet, haben gut gegessen, hatten ein Auto und benutzten dieses auch viel, hatten eine gute Internetleitung, waren nie am Ende, und auch immer mal hier und dort mitgegangen.
Deinen Erzählungen nach ist dies ja kaum möglich, und ich verstehe nicht, wie sie das machen konnten (Ersparnisse oder auch Hilfe der Eltern war nicht da), und ich wollte mal fragen, wie es sein kann, das es dort so drastische Unterschiede gibt?
Ich hoffe auf Antwort,
Georg

Und da ich denke, daß es mehr Personen gibt, die ein Leben mit Hartz-IV nicht nachvollziehen können oder der Meinung sind, man käme doch locker über die Runden, möchte ich die Mail gerne hier im Blog beantworten.

Ich kenne die Bekannten von Georg natürlich nicht. Aber ich weiß, welchen Regelsatz sie bezogen, da dieser für jeden Hartz-IV-Empfänger gleich ist. (Unterschiede gab es früher zwischen Ost und West.) Ich werde in meiner folgenden Rechnung von dem Basissatz ausgehen, den ich erhielt, nämlich 345 Euro. Mittlerweile sind es satte 351 Euro (die Lebensmittelpreise sind ja gestiegen!).

Ich weiß nicht, ob die zwei Bekannten ein Paar sind/waren. Insofern wäre der Basissatz etwas niedriger. Zu meiner Zeit erhielt man dann 311 Euro, sofern man mit einem Menschen zusammenwohnte, den die ARGE als mitberechnungswürdig einstufte.

Hier nun meine Berechnung:

345 Euro

- 13 Euro WoW
- ca. 60 Euro Strom
- ca. 25 Euro Telefon/Internet
- ca. 50 Euro für das Auto1
————
Zwischensumme: 197 Euro

- 25 Euro “Soziales Leben” pro Monat2
- 15 Euro Kleidung3
- 15 Euro für Haushaltsgegenstände4
- 5 Euro für ÖPNV5
- 5 Euro für Körperpflege6
- 5 Euro für Arzt und Medikamente, eventl. auch Brille oder Kontaktlinsen
————
Zwischensumme: 127 Euro

- 127 Euro Lebensmittel

Wieviel Geld braucht man, um “gut Essen zu können”? Knapp 4,30 Euro am Tag?
4,30 für Obst, für Gemüse, Salat, Brot, Kaffee, Fett, Wasser, Fleisch.
(Wehe es kommt ein Freund zu Besuch und will am Ende mitessen!)
————
Endsumme: 0 Euro

  • Was passiert, wenn man noch eine Versicherung zu bezahlen hat? (Haftpflicht, Rechtschutz, Lebensversicherung)
  • Was, wenn man noch Kredite am Laufen hat, die über eine Bürgschaft gesichert sind?
  • Was, wenn die Stadtwerke im Zuge der gestiegenen Strompreise auf einen Schlag eine Nachforderung von 200 Euro stellen?
  • Was, wenn man ins Krankenhaus muss? Zuzahlen muss man, und wenn man Pech hat, wird einem für die Dauer des Aufenthalts Hartz-IV gekürzt. Man wird ja verpflegt und braucht dementsprechend weniger.
  • Was passiert, wenn man ein Vorstellungsgespräch hat und wirklich mal ein paar ansehnliche Klamotten braucht und zum Friseur gehen möchte, um nicht wie der letzte Penner vor dem Personalchef aufzutauchen?
  • Was, wenn man Kinder hat, die nicht bei einem leben, für die man also unterhaltspflichtig ist? Hartz-IV schützt nicht vor der Unterhaltsverpflichtung. Und ganz abgesehen davon, wer möchte als Arschlochelternteil da stehen, wenn man Zeit mit dem Kind verbringt und nicht mal ein Eis ausgeben kann?
  • Was ist, wenn man seit 40 Jahren in einer Wohnung lebt und die sich jetzt als 8 m² zu groß herausstellt? 50 Euro Mietzuzahlung kann man doch verkraften, nicht? Oder man zieht einfach um. Oder die 8 m² werden einfach versiegelt, damit man sie nicht versehentlich nutzen kann.

Insofern hier meine Antwort:

Lieber Georg,

ich gebe offen zu, ich habe keine Ahnung, wie Deine Bekannten das bewerkstelligten. Wie Dir sicherlich aufgefallen ist, habe ich in der obigen Berechnung wirklich teilweise sehr geringe Berechnungswerte verwendet. Insbesondere bei den Haushaltsgegenständen war ich sehr zurückhaltend, gerade wenn man bedenkt, daß Deine Bekannten WoW spielen und dafür sicherlich nicht so eine alte Mühle als Rechner verwenden können, wie es bspw. dieses Laptop ist, auf dem ich gerade diesen Artikel schreibe. Unberücksichtigt blieben außerdem - selbstverständlich - überflüssige Ausgaben wie Alkohol, Tabak oder gar ein Handy. Vermutlich sind Deine Bekannten jung, haben keine Kredite, Versicherungen oder sonstige Verpflichtungen. Weitergehende Mutmaßungen wie etwa ein Zuverdienst oder doch ein Sponsoring möchte ich hier nicht anstellen.

Ich für meinen Teil hatte einen Studentenkredit zurückzuzahlen - neben anderen Krediten, die bei dir als Hartz-IV-Empfänger irgendwann freundlicherweise in Form von Zwangsvollstreckung eingetrieben werden (wollen). Und die - um ein paar Prozentpunkte angewachsen - einem als Altlasten auch weit über die Hartz-IV-Zeit hinaus begleiten werden. :-) Schön auch Versicherungen, die Dich nicht mehr haben wollen, weil Du bei der Haftpflicht- oder Rechtschutzrate ein wenig in Säumnis geraten bist.

Gerade heute morgen dachte ich im Badezimmer daran, daß, sollte ich jemals bekannt werden und man über mich berichten, sicherlich folgende Beschreibung verwendet werden würde:

Die xx-jährige ehemalige Hartz-IV-Empfängerin…

(man denke an J.K. Rowling)

Ist das nicht schrecklich, daß man womöglich ein Leben lang mit diesem “Stigma” gezeichnet ist? Ist man Hester Prynne, die ihren scharlachroten Buchstaben auch noch trug als sie längst rehabilitiert war?

Es ist eben nicht so einfach, sich von einer vermeintlichen Schande zu befreien. Besonders dann nicht, wenn Dir täglich öffentlich suggeriert wird, daß Du Dich schämen solltest. So findet man keinen Ausweg aus der Rolle des Schwachen und läuft irgendwann mit der öffentlichen Meinung konform.

Fast jede Art der Diskriminierung lebt davon, daß das Opfer dem Druck nicht gewachsen ist und letztlich die Verantwortung für die Diskriminierung selbst übernimmt. (Man denke an die Frauen, die sich nicht zu blöd sind, Frauenrechtlerinnen abfällig als “Emanzen” abzustempeln oder Frauen, die aus einer völlig absurden pseudoevolutionären Wissenschaft heraus ihre vermeintliche Minderwertigkeit propagieren, um der Erwartungshaltung mancher Männer zu entsprechen.)

Vielleicht fällt die Scham, die Schande irgendwann ab. Die Angst, wieder dorthin zurückzukehren, bleibt jedenfalls. Ich habe meine Erfahrungen gemacht und meine Lehren aus der Hartz-IV Zeit gezogen.

Ich möchte jetzt nicht mehr darüber reden.


  1. Berechnung: 190 Euro Haftpflicht/Jahr, 216 Euro Steuer/Jahr, ca. 7 Euro Benzin/Monat, ca. 5 Euro sonstige Verbrauchskosten (Reparaturen, Öl usw.) –> ca. 50 Euro pro Monat. []
  2. Kino, Kneipe, Konzerte… Eventl. auch Schwimmbad, Essen, Theater, nicht zu vergessen Bücher, Zeitung usw. []
  3. Ab und an braucht man Schuhe, Jacke, Hose usw. []
  4. ZB. Staubsauger, Waschmaschine, Rechner usw. Auch Verbrauchsmaterialien wie Staubsaugerbeutel oder Putzmittel []
  5. Vielleicht fährt man mal Bus und Bahn? Z.B. weil das Auto in Reparatur ist oder man ein bißchen was getrunken hat. []
  6. Pflegeprodukte, aber eventl. auch mal ein Friseurbesuch. []
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10 Kommentare zu “Der scharlachrote Buchstabe”

  1. Kommentar #1 kommt von: Gucky

    Diejenigen die so rumtönen wie oben in den Zitaten haben ihre “Meinung” aus diversen Druckerzeugnissen oder vom Stammtisch. Denke ich mal…
    Weiterhin ist es eine Tatsache, daß es nicht genug Arbeit für alle gibt oder solche, die eben Qualifikationen erfordert, die nicht jeder hat. Oder die so schlecht bezahlt wird, daß man mit Hartz IV besser klar kommt.

    Eine kurze Zeit kann man einige Dinge weiter aufrecht erhalten, auch wenn sie etwas teuerer sind als es für einen Harzt IV - Empfänger eigentlich angebracht wäre.
    Ich hatte ein ganz kleines Auto was ich noch einige Zeit gefahren habe. Dann mußte ich es abmelden, weil ich weder Steuern noch Versicherung auf die Dauer bezahlen konnte wenn ich nicht “Fensterkitt” essen wollte !
    DSL leiste ich mir, weil es die einzige Verbindung nach “draußen” ist neben Telefon. Kneipen- Kino- Theaterbesuche kann ich mir ganz abschminken.
    Von den 351 € gehen noch ca. 50 € für Strom und Warmwasser runter.
    Neue Klamotten ? Nur das, was unbedingt nötig ist wenn mal was vom vorhandenen Bestand kaputt geht.
    Neue Geräte ? Ich kann nur hoffen, daß vom vorhandenen Bestand nix kaputt geht oder manchmal kann ich auch selber was reparieren.
    In einer Zeit, wo Arbeitnehmer mit 40 als alt und unvermittelbar gelten, kann ich es mir wohl auch abschminken, noch mal einen Job zu bekommen.
    “Saufen” habe ich schon vor langer Zeit aufgegeben (vor Hartz IV) und Rauchen aus Geld- und Gesundheitsgründen auch nur noch ganz minimal.

  2. Kommentar #2 kommt von: Florian

    Lustig ist ja, dass die, welche am lautesten über Sozialhilfe-/Arbeitslosengeldempfänger ausrufen, die gleichen sind, welche sich auch am lautesten beschweren, wie hätten zu wenig, wenn sie selbst in der Situation sind…

  3. Kommentar #3 kommt von: Gucky

    Dann noch monatlich 660.- € Cash als 2 er Bedarfsgemeinschaft. Hm.

    Leute die sowas schreiben sollten erstmal überlegen. Zwei Leute brauchen auch mehr und außerdem geht das davon aus, daß man manches dann eben nicht zweimal kaufen muß.
    DANN ist das nämlich nicht mehr viel und wirft die gleichen Probleme auf, die ich gerade (im Ansatz) beschrieben habe.
    Wg. dem Haus: dafür kriegen sie keine Miete. Also die Unterkunft wird nicht bezahlt wie das so schön heißt.
    Warum sollen sie das Haus mit Verlusten verkloppen. Möglicherweise ist der Bezug von Hartz IV von begrenzter Dauer ?
    Und sie haben bis dahin schwer dafür gearbeitet und gespart !
    Ähnliches gilt für das Auto.
    Und man wird es nicht glauben: man dürfte sogar noch ein paar Euro auf dem Sparkonto haben… 8O

  4. Kommentar #4 kommt von: Denis

    Ich habe eine ganze Weile in der Sozialberatung gearbeitet und kann ganz definitiv sagen, dass Katja da immer noch eine recht großzügige Rechnung führt. Es ist schon so: Als schuldenfreier, dauerhaft gesunder, alleinlebender Single ohne Kinder kann man so einigermaßen über die Runden kommen - vielleicht nicht gut leben, aber doch erträglich. Ich würde es dennoch niemandem empfehlen, denn es kann sehr schnell kippen.

    Die meisten Leute in dieser Lage sind eben selten lange schuldenfrei, immer gesund und kommen schnell in eine Schieflage, aus der es nur ganz schwer ein Entkommen gibt.

    Ich stimme dir da zu, Katja, dass Du definitiv nicht mehr über das Thema schreiben musst - erst recht muss es keine Rechtfertigung deinerseits dafür geben, dass es dir zu jener Zeit bescheiden ging.

    Die Leute wollen einfach nicht glauben, dass Hartz IV in erster Linie eins ist: Veordnete, politisch gewollte Armut - mit eingebauter Sündenbockfunktion für das Scheitern des Sozialstaates und das klassische “die sind selber schuld!”-Ruhekissen für das empfindliche Volksgewissen.

  5. Kommentar #5 kommt von: Georg

    Aloha Katja…

    also erstmal, die Mail ist leider niemals bei mir angekommen(aber ist ja egal, hier konnte ich sie ja lesen^^)

    als zweites sollte das sicherlich kein Vorwurf sein(im nachhinein, wenn ich es jetzt lese, klingt es leider danach), sondern war eine frage, die mich verwundert hat.

    als drittes solltest du deine Mail-adresse im Impressum ändern, durch das katja/dasblondealien(usw,usf) habe ich damals 5 mails gebraucht,bis es passte.

    MfG,
    Georg

  6. Kommentar #6 kommt von: tshalina

    :zorn: Ich kenne sehr viele HartzIV Empfänger und habe mittlerweile so meine eigene Meinung dazu, vor allem, seit ich selbst Dumpinglohn-Empfängerin bin. Wo es nicht anders geht - :jubel: , aber da, wo es vielleicht auch ohne ginge, wenn sich diejenigen einfach mal ein bißchen mehr zusammenreißen würden - :doh: So lange aber immer noch Geld für Zigaretten, Kino und Bild vorhanden ist, so lange denke ich, geht es auch HartzIV Empfängern super. :coffe: Ich finds schade, dass es immer sogenannte “Schmarotzer” gibt und das sind natürlich diejeningen, die einem in Erinnerung bleiben. Ich habe eine Freundin, die HartzIV empfängt und sie kämpft wirklich monatlich ums Überleben, für sich und die zwei Kinder. Wie gerne würde sie mal ins Kino gehen, statt wieder zu überlegen, was alles wieder nicht auf den Tisch kommt…aber wenn man dann TV guckt am Abend, dann sieht man, dass es scheinbar auch anders geht und man, wenn man mit HartzIV sich keinen Luxus leisten kann, wohl einfach nur zu gutmütig oder blöd ist.

  7. Kommentar #7 kommt von: Elsbeth Meyer

    Über ebay würde ich die Kontatklinsen nicht unbedingt kaufen, aber auch hier - zugegeben - gehen die Meinungen doch stark auseinander. Ich habe viele Monatslinsen-Händler im Netz durch und bisher sagen mir nur die Monatslinsen von Diepolder zu. Prinzipiell spare ich immer. Lieben Gruß, Elsbeth.

  8. Kommentar #8 kommt von: aga80

    Ja es ist schon seltsam, wo und wie sich einige Leute informieren.
    Aber am schlimmsten ist, wenn sie dann auch noch ihre gedanklichen Ergüsse zum Thema Harz4 oder Arbeitslosigkeit absondern.
    Persönlich habe ich noch nie von Harz4 leben müssen , aber einige Monate von einem Arbeitslosengeld, das bedingt , durch eine zwangsweise Stundenreduktion auf 30h , die das 3/4 Jahr davor eingeführt wurde, auch nicht so riesig ausfiel .
    Es war noch über der Fördergrenze , für Wohngeld :( .
    Man glaubt es kaum erst eine Erweiterung der Bewerbungen außerhalb eines möglichen Pendelradius, brachten etwas.

    Ja toll , da hat man einen FH Abschluss mit Staatsexamen ,Berufserfahrung,div Fortbildungen und muss sich so was anhören.

    Da frage ich mich mal ernst, was währe passiert , wenn ich nicht mobil und flexibel gewesen währe, denn dann kommt man schneller in diese Mühle als einem lieb sein kann.

    @den Verfasser schönes Leben noch und glaubst du das wirklich

    @Katja danke für die bissigen Kommentare zum Originaltext :applaus:

  9. Kommentar #9 kommt von: Stefan

    omg…also von Hartz IV kann man definitiv nicht leben. Ich würds ma so ausdrücken: zu wenig zum leben, zu viel zum sterben.
    Komischerweise muss ich auch gerade an die Bankenkrise denken und v.a. daran, dass die Manager jetzt rumheulen, dass Sie NUR NOCH 500.000 Euro im Jahr verdienen dürfen wenn die Banken sich am Sparpaket bedienen.
    Hartz IV ist das Werk von überbezahlten, weltfremden Beamten die schlichtweg inkompetent sind.
    Traurig aber wahr: In diesen Zeiten wo Dummheit die Mehrheit hat muss jeder zusehen wo er bleibt.

  10. Kommentar #10 kommt von: Tina

    Hallo ihr Lieben,

    ich muss leider einräumen, dass ich auch z.Z. von Hartz IV lebe. Ich hoffe, Anfang nächstes Jahr da wieder raus zu kommen. Man kann schon einiges tun, um über die Runden zu kommen. Das wichtigste ist, am Ball zu bleiben. Grade wenn man es mit renitenten Fallmanagern bei der ARGE zu tun hat, ist Info auch sehr wichtig. Macht euch schlau, kann ich nur sagen. ZB hier: bei diesem Hartz IV Verein. Aber dennoch: ich wäre froh, schon jetzt einen Job zu haben. Und wenn man dann tatsächlich liest, was diese Manager verdienen, kann einem schon k…übel werden!

    Gruss Tina

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